Die Gärtnersmühle in Hardheim wird 1482 zum ersten Male erwähnt. Obwohl sie schon seit dem 16. Jahrhundert im Besitz der Familie Gärtner ist, erhielt sie erst Ende des 19. Jahrhunderts die Bezeichnung “Gärtnersmühle”.In den Akten wird sie auch als “Gerbigs”-, “Gerberts”- oder “Obere Mühle” geführt. Möglich ist die Ableitung des Namens von dem Ausdruck “Gerben”, der die Verarbeitung von Dinkel beinhaltet.
Wechselnde Herrschafts- und Besitzverhältnisse in Hardheim waren dem Mühlenbetrieb wohl nicht förderlich.

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1842 erwähnt ein Inventarverzeichnis u.a. zwei Mahlgänge, einen Gerbgang, zwei oberschlächtige Holzräder.Die stetige Modernisierung in der folgenden Zeit brachte auch eine wirtschaftliche Erholung des Mühlenbetriebes.1962 wurde parallel zum Mühlenbetrieb eine Bäckerei gegründet. Seit die Getreidemühle 1983 aus der Produktion genommen wurde, nutzt man die Anlage zur Stromerzeugung für den Eigenbedarf. Die Bäckerei konnte nach und nach weiter ausgebaut werden.Historie:

  • 1482 erstmals urkundlich erwähnt
  • 1904-1978 Friedolin Gärtner Müllermeister letzter Vollbetriebsmüller in der Gärtnersmühle
  • 1908-19.. Ehefrau Theresia Gärtner geb. Adelmann stammt aus einer angesehenen Bäckerei in Hardheim
  • 1940-2004 Wolfgang Gärtner erlernt das Müllerhandwerk, arbeitet als Mühlenbauer
  • 1959 erlernt das Bäckerhandwerk im Elsass
  • 1962 eröffnet Wolfgang Gärtner auf dem Hofgelände neben der Mühle eine Bäckerei

Die Kunden waren vornehmlich Bauern, die ihr Korn in Mehl und dann in Brot umgerechnet bekamen

  • 1963 Heiratet Wolfgang Gärtner seien Frau Annemarie geb. Kreplin
  • 1967 Sohn Christoph Gärtner
  • 1971 Sohn Peter Gärtner
  • Sohn Christoph Gärtner tritt in die Tradition seines Vaters
  • 1991 Prüfung zum Bäckermeister (Zuvor arbeitet er einige Jahre als Volontär in Heidelberg, Heilbronn, Bamberg, Aschaffenburg…)
  • 19..als eine der ersten Bäckereien die in einer Vorkassenzone eines Supermarktes ihr Geschäft eröffnen
  • 1997 ein neues Ladengeschäft mit Selbstbedienungscafe in Hardheim wird eröffnet
  • 1997 gleichzeitig übernimmt man in Höpfingen die Bäckerei Noe
  • 2001 übergibt Wolfgang Gärtner den Betrieb an seinen Sohn Christoph Gärtner und dessen Ehefrau Marion Gärtner
  • 2006 Marion Gärtner macht die Ausbildung zur Ernährungsberaterin im Bäckerhandwerk